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| BRAUNSCHWEIG | |||||||||||
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| Ausgestellt sind hier das Kunsthandwerk der Renaissance und des Barock, dazu eine kleine, doch interessante Sammlung antiker Werke und außereuropäische Kunst. Auch diese Bestände wurden, wie die Gemälde, überwiegend von den Herzögen zusammengetragen und spiegeln deren Interessen. Eine der Vorlieben Anton Ulrichs dokumentiert die bemerkenswerte Ostasiatica-Kollektion. Für seine überaus reichen Bestände italienischer Majoliken des 16. und 17.Jahrhunderts und französischer Emails der gleichen Epoche, die noch heute Schwerpunkte der Braunschweiger Sammlungen bilden, reservierte der Herzog in seinem Lustschloß in Salzdahlum je einen Raum. Diese damals neue, nach Gattungen getrennte Kunstpräsentation entspricht noch heutiger Museumspraxis. Die Abteilung des Fürstenberger Porzellans umfaßt über 1300 Stücke und wurde im 19. Jahrhundert begründet. Carl I., der Gründer des Museums, war auch der Gründer der Manufaktur Fürstenberg. Es ist der Stolz des Museums, deren Erzeugnisse des 18. und frühen 19. Jahrhunderts fast vollständig zu besitzen. Beachtlich ist der reiche Bestand an Kleinplastik. Zu nennen ist vor allem die bedeutende Sammlung der mehr als 300 italienischen, französischen, niederländischen und deutschen Bronzestatuetten des 16. bis 18.Jahrhunderts. Sie wurden bereits 1753 inventarisiert - ein wichtiger früher Besitznachweis, da Bronzen täuschend echt kopiert werden können! |
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| Die Sammlung der Antiken, die zum Teil schon auf Herzog Anton Ulrich zurückgeht, ist klein, doch beachtenswert. Sie enthält griechische und süditalische Vasen, Porträtbüsten und sonstige Skulpturen der römischen Kaiserzeit und eine bisher kaum bekannte Kollektion altägyptischer Objekte. Speziell attraktiv ist die einzig erhaltene "Bildnis"-Statue eines Feldherrn Alexanders des Großen, des Philippos Arrhidaios als ägyptischer Pharao. Eine berühmte Rarität ist das "Mantuanische" Onyxgefäß, ein frühkaiserzeitliches Salbölgefäß. Die bedeutende Kollektion weiterer teils antiker, teils neuerer geschnittener Steine wird in Vitrinen im obersten Foyer gezeigt.
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