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BRAUNSCHWEIG |
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Das Haupthaus des Herzog Anton Ulrich-Museum ist seit 27. April 2009 aufgrund einer mehrjährigen Sanierungsmaßnahme und Neueinrichtung geschlossen.
Ausstellung in der Burg Dankwarderode.
Während der Landesausstellung "Otto IV. - Traum vom welfischen Kaisertum"
von 8. August bis 8. November
Mo, Di, Mi, Fr, Sa und So 10 - 18 Uhr
Do 10 - 20 Uhr
Veranstaltungshinweise können dem Quartalsflyer entnommen werden.
Info unter Tel.: (0531) 1225 0
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Stand der Bauarbeiten
Hier werden im wöchentlichen Rhythmus Bilder zum aktuellen Stand der Bauarbeiten präsentiert.
Die zurückliegenden Aufnahmen können Sie in der Fotogalerie einsehen.

Ein Museum im Aufbruch
Erweiterungsbau und Generalsanierung
Viele Jahre litt das Herzog Anton Ulrich-Museum unter baulichen Schäden, Raummangel und unzulänglichen Ausstellungsmöglichkeiten. Die überfälligen Maßnahmen für eine zeitgemäße Präsentation der international renommierten Sammlung finden seit Frühjahr 2008 ihre sichtbare Umsetzung. Am 25. April 2008 wurde der Baubeginn für das Erweiterungsgebäude mit einem symbolischen ersten Spatenstich in Anwesenheit des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff feierlich begangen.
Der im Rahmen eines europaweiten Ausführungswettbewerbs vom Architekturbüro Lehmann aus Offenburg entworfene Erweiterungsbau entsteht auf der Parkseite parallel zum Altgebäude des Museums. Auf drei Geschossen und 2617m² Hauptnutzfläche stehen dem Museum zukünftig moderne Räume für Restaurierungswerkstätten, Magazine, Bibliothek, Kupferstichkabinett, Verwaltung sowie für die museumspädagogische Betreuung der Besucher zur Verfügung. Darüber hinaus erhält das Museum moderne Räume für Restaurierungswerkstätten, Magazine, Verwaltung sowie für die museumspädagogische Betreuung der Besucher.
Nach der für das Jahr 2010 geplanten Fertigstellung des Erweiterungsgebäudes folgt in einem zweiten Bauabschnitt die Generalsanierung und Neueinrichtung des Altgebäudes aus dem Jahr 1887.
Der Abschluss der Sanierungsarbeiten im Jahr 2013, dem 300. Geburtstag des Museumsgründers Herzog Carl I., versetzt das Museum in die Lage, die Anforderungskriterien zu Erhalt, Bearbeitung, Präsentation und Vermittlung von Kunstschätzen im
21. Jahrhundert zu erfüllen und den Museumsbesuch zum Erlebnis werden zu lassen.
Durch die Begegnung von alter Bausubstanz und zeitgenössischer Architektur entsteht in Braunschweig ein attraktives einzigartiges Landesmuseum. Die vom Land Niedersachsen für beide Bauabschnitte sowie für die Neueinrichtung zur Verfügung gestellte Bausumme beträgt 25,3 Mio. Euro. |
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Die Termine in der Übersicht:
Seit 3. März 2009
Schließung des Rittersaales in der Burg Dankwarderode für den Aufbau der Ausstellung „Epochal! Meisterwerke des Herzog Anton Ulrich-Museums von der Antike bis zur Gegenwart“
8. August 2009
Eröffnung der Landesausstellung „Otto IV – Traum von welfischen Kaisertum“ im Braunschweigischen Landesmuseum, Dom St. Blasii und Burg Dankwarderode (bis 8. November 2009).
11. Dezember 2009
Eröffnung der Ausstellung „Epochal! Meisterwerke des Herzog Anton Ulrich-Museums von der Antike bis zur Gegenwart“ im Rittersaal der Burg Dankwarderode (bis Mitte 2012). |
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STELLENAUSSCHREIBUNG
Im Braunschweigischen Landesmuseum ist, vorbehaltlich der Freigabe der Job-Börse, ab Mitte Dezember 2009, befristet für zunächst ein Jahr mit möglicher Verlängerung als Elternzeitvertretung, die Stelle
einer Restauratorin oder eines Restaurators
im Bereich Möbel und Holzobjekte zu besetzen.
Wir sind
Das Braunschweigische Landesmuseum gehört zu den großen historischen Museen in der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde 1891 gegründet und ist heute das einzige Geschichtsmuseum in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen. Es dokumentiert mit einem umfangreichen Sammlungsbestand die faszinierende Geschichte des ehemaligen Herzogtums und des Landes Braunschweig.
Die Sammlung von Objekten aus Holz ist sehr umfangreich und schließt Möbel und Holzobjekte aus volkskundlicher, bürgerlicher und höfischer Provenienz und landwirtschaftliche Geräte ein.
Das Aufgabengebiet umfasst
- die konservatorische und restauratorische Betreuung und Pflege des Sammlungsbestandes an Holzobjekten im Landesmuseum und bei Leihnehmern.
- Das Erstellen von Konservierungs- und Restaurierungskonzepten, Durchführung der entsprechenden Arbeiten und deren Dokumentation.
- Die Mitarbeit bei Ausstellungen und im Leihverkehr.
- Anleitung von Praktikanten/innen.
Für diese verantwortungsvolle Aufgabe erwarten wir
- Abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium mit Schwerpunkt Möbel und Holzobjekte.
- Mehrjährige Berufserfahrung möglichst im musealen Bereich.
- Umfassende Kenntnisse in der Restaurierung und Konservierung von veredelten und gefassten Oberflächen. Dazu zählen auch Blattmetallfassungen und europäische/außereuropäische Lacktechniken.
- Erfahrungen mit Polsterungen und anderen Materialien, wie z.B. Stroh und Metall sind wünschenswert.
- Kenntnisse in präventiver Konservierung und integrierter Schädlingsbekämpfung.
- Fähigkeit zur eigenständigen Arbeitsorganisation, zur interdisziplinären Zusammenarbeit sowie zur Teamarbeit.
- Bereitschaft bei der Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit bzw. Museumspädagogik in Rahmen von Führungen, dem Museumstag etc.
Wir bieten
Es handelt sich um eine Vollzeitstelle mit zurzeit durchschnittlich 39,8 Stunden wöchentlich. Das Land Niedersachsen ist bemüht, den Frauenanteil in diesem Aufgabengebiet bzw. in Positionen dieser Art zu erhöhen und ist deshalb besonders an der Bewerbung von Frauen mit den genannten Qualifikationen interessiert. Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Für nähere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Frau Sandra Sauerstein, Telefon 0531/1215-2660.
Ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 10.09.2009 (Eingangsschluss) an:
Niedersächsische Landesmuseen Braunschweig
z. H. Herrn Wolfgang Schmeichel
Museumstraße 1
38100 Braunschweig
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PRESSEINFORMATION
Die Rückkehr des Herzogs!

Kostbare Reiterstatuette nach 60 Jahren zurück im Herzog Anton
Ulrich-Museum in Braunschweig.
Der größte Verlust des Braunschweiger Museums im Zweiten
Weltkrieg war das bronzene Reiterstandbild des Braunschweiger
Herzogs Heinrich Julius vom Bildhauer Adriaen de Vries aus dem
beginnenden 17. Jahrhundert. Das Kunstwerk ging bei der
Auslagerung verloren, sein Verbleib konnte nicht aufgeklärt
werden. Ohne Zahlung von „Lösegeld“ kam die Statuette nun
zurück ins Museum. Über Art und Weise der Rückkehr wurde
Stillschweigen vereinbart. Ab Mittwoch, 9. April 2008, ist das
Kunstwerk in den Schauräumen des Museums wieder zu
besehen.
Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg (1564-1613)
pflegte enge Beziehungen zum Hofe Kaiser Rudolfs II. in Prag. Er
gab Aufträge an Prager Hofkünstler, wie an den Hofbildhauer
Adriaen de Vries, der ebenfalls für weitere europäische
Fürstenhöfe tätig war. Die in Bronze gegossene Statuette
„Heinrich Julius auf steigendem Pferd“ misst 52 cm in der Höhe;
ihr Sockel trägt die Signatur des Adriaen de Vries. Aus der
historischen Bedeutung des seit dem 17. Jahrhundert bis 1945
ununterbrochen dokumentierten Stückes und aus seinem
künstlerischen Rang resultiert der unvergleichliche Wert des
Kunstwerkes, der zumindest einen hohen 7-stelligen Euro-Betrag
ausmachen dürfte.
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Das "Virtuelle Kupferstichkabinett"
Hans Burgkmair d. Ä., Kaiser Maximilian I. zu Pferde, 1508,
Clairobcur-Holzschnitt, Blattmaße 315 x 226 mm
Seit Herbst 2007 ist das gemeinsame "Virtuelle Kupferstichkabinett" von Herzog Anton Ulrich Museum-Braunschweig und Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel online verfügbar.
Das Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Kooperationsprojekts ist die virtuelle Zusammenführung und Erschließung wichtiger Teile der umfassenden und historisch eng miteinander verflochtenen Graphiksammlungen der beiden Institutionen. Und dies in einer Bildqualität, die es Ihnen erlaubt, die Linienkunst von Meistern wie Dürer und Cranach "unter der Lupe" zu studieren.
Im Sinne eines "work in progress" wächst diese Datenbank täglich um die jeweils neu digitalisierten Bilder und erstellten Daten.
Klicken sie hier: www.virtuelles-kupferstichkabinett.de
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Herzog Anton Ulrich-Museum, Kunstmuseum des Landes Niedersachsen
Museumstraße 1 D-38100 Braunschweig Telefon (0531) 12 25 0 Telefax
(0531) 12 25 24 08
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All pictures © by Herzog
Anton Ulrich-Museum, Germany. - Webpages created by Helge
Grothaus.
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